Europa beweist Geschmacklosigkeit
1. Januar 1970
Heute, jetzt, bei ARD, schrecklich. Eurovision 2007 aus Helsinki, Europa beweiste totale Geschmacklosigkeit, der ganze Ostblock, schrecklich. Mir fehlen die Worte, dabei hatten wir mit Roger Cicero eigentlich eine ganz gute Nummer, ich kann mir das einfach nicht erklären, schrecklich.
Die Punkte werden aus politischen Gründen vergeben, deswegen sollte man vielleicht auch eine politische Konsequenz ziehen und diese geschmackstechnischen Klogriffe mit einem Ausschluß aus der EU bezollen. Ja, ich weiß, ich übertreibe, aber ich verfolge das ganze hier emotionsgeladen und kann meinen Sinnen nicht trauen, schrecklich.
EastEuroVision trifft das ganze besser, vielleicht wär das auch gar nicht so eine schlechte Idee diesen Wettbewerb aufzuteilen, ich mein, dann dauert das ganze sowieso nicht so lange. Trotzdem, schrecklich.
Aber irgendwie muss man das doch alles erklären können. Nur wie? Ich würd ja jetzt sagen “Kauft euch Geschmack”, aber womit denn?! Die ganzen Eufördergelder die in einem deutlichen Westostgefälle in den Block fließen reichen anscheinend nicht, schrecklich.
Ein Bild …
1. Januar 1970
… gezeichnet von einem Freund von mir. Wen das wohl darstellen soll …

// Da fällt mir ein, ich hab in letzter Zeit wenig Pseudophilosophie betrieben, vielleicht mach ich mir demnächst mal über irgendwas Gedanken
Ein Problem
1. Januar 1970
Das Problem wenn man damit anfängt sich mit seinen Aufgaben zu beschäfftigen ist, dass man herausfindest wie furchtbar viel man zu tun hat. Genau das ist mir heute widerfahren, als ich mich mit meinem Unikram beschäfftigt habe.
2 Projekte und 5 Klausuren stehen in den nächsten 3 Wochen an. Dazu kommen die Sachen, die man sowieso zu erledigen hat. Viel Arbeit steht auf mich zu, aber einen Lichtblick hab ich schon in den Augen, die Vorlesungs freie Zeit danach. Dann ist auch für mich Sommer, aber davor …
Hoffentlich ist der Schweinehund nicht zu widerspenstig, man wird sehen … (ich hoffentlich auch) – Hoffen tu ich seit heute viel
Die Zeit vergeht so schnell …
1. Januar 1970
… jetzt ist das Semester schon fast wieder vorbei. Noch genau 1 Woche. Ich realisier das eigentlich noch nicht wirklich, die Zeit ist so schnell vorbeigegangen. Wieder ein halbes Jahr älter, halbes Jahr klüger (so mehr oder weniger) und wieder ein weiteres halbes Jahr von der Welt gesehen, gehört und gefühlt.
Was irgendwie komisch ist, dass als ich diese Zeit durchlebt habe, sie einfach nicht vergehen wollte. Und dann, plötzlich bricht ein riesen Brocken ab und es ist schon wieder ein Monat später.
Heute ist so ein Tag, der Brocken ist abgebrochen und ich hab noch keine Ahnung was ich im Sommer machen soll. Ich gebe zu, das ist kein Welt bewegendes Problems. Aber meine Gedanken bewegt das gerade schon und ich komm nicht zum Lernen.
Zeitlos …
Periodensystem Unser…
1. Januar 1970
… die Menschen werden immer ungläubiger in unseren Breitengraden. Die traditionellen Religionen werden von einer neuen Idee abgelöst und die meisten sind sich dessen nicht mal bewusst.
Ich muss meinen ersten Satz verbessern, wir werden nicht ungläubiger, sondern “andersgläubiger”. Während bis heute die “normale” Religon nur in einem Schulfach gelehrt wird, gibts für die “neue” mehere: Bio, Physik, Chemie …
Die Wissenschaft…
Ich werde das vorerst nicht erklären, sondern will euch zu Gedanken anstoßen
Ein spannender Gedanke
1. Januar 1970
… dieser Eintrag verschreibt sich voll und ganz der Pseudophilosophie. Der Gedanke von dem ich spreche ist mir gerade beim Lernen für eine Klausur gekommen und irgendwie ist der Drang ihn nieder zu schreiben größer als der zu lernen.
Was haben Mathematik und die Seele gemeinsam? Es gibt sie nicht! Es gibt noch viel mehr Sachen nicht von denen wir glauben, dass es sie gibt. Aber ich will jetzt bei diesem Beispiel bleiben.
Ich gebe zu, so kann man das nicht stehen lassen, so alleine ist das auch wieder falsch. Man muss das ganze nur differenzierter betrachten. Menschen leben in Modellen. Modelle können Religionen sein, Modelle können Atome beschreiben oder Modelle können das Wachstum einer Funktion beschreiben.
Mathematik gibt es nicht auf der Welt, das ist kein Teil der Natur. Mathematik ist voll und ganz vom Menschen erschaffen um sich die Welt zu erklären – ein Modell. Und das ist jetzt das schwierige daran, irgendwo gibt es sie wieder schon, der elementare Unterschied jedoch ist, dass es sich dabei nur um geistiges Produkt von uns Menschen handelt. Jemand sagt “Guck, da sind zwei Steine”, wieso gerade 2? Auf der Welt gibt es viel mehr Steine, aber dieser jemand hat das Modell gewählt mit dem er nur genau diese 2 Steine beschreiben will. Trotzdem ist es nach unserem mathematischem Modell nicht falsch, weil es das System halt nur auf diese 2 Steine beschränkt. Die Steine liegen da, ohne Frage. Aber wieso die Zahl 2?
Ähnlich verhällt es sich mit der Seele oder kann mir einer von euch sagen wo sie im Körper liegt? Die Seele ist auch wieder “nur” ein Modell vom Wesen eines Menschen. Und wenn dann zum Beispiel ein Familienmitglied stirbt und man sagt, dass seine Seele bei uns bleibt, dann ist es das Modell seiner Seele und nicht die Seele selber, die es gar nicht gibt. Zum Beispiel in der Form von Geschichten die man mit dem verstorbenen erlebt hat, all das bleibt zurück und ist ein Modell dass den nicht mehr existenten erhällt.
Und nochmal gebe ich zu, dass ich es ein wenig übertrieben habe. Die Mathematik und die Seele gibt es doch – als Modell. Ich wollte am Anfang bisschen provozieren und zum weiterlesen motivieren. Und es ist auch gar nicht weiter schlimm, dass das “nur” Modelle sind, weil der Mensch nun mal so ein großes Hirn hat, mit dem er sich zu viele Gedanken macht und das halt gerne mit Modellen lebt.
Ich bin mir außerdem bewusst, dass meine Ausführungen einige Lücken und Angriffspunkte bieten, auf die, wie ich hoffe ich auch die Antworten habe, aber es ist kaum möglich, dass alles in einem Blogeintrag wiederzuspiegeln. Aus dem Grund freue ich mich auf eure Kommentare
Das Bedürfnis meinem Namen gerecht zu werden ist hiermit fürs erste wieder gestillt und ich beschäfftige mich weiter mit meinen Mathematikmodellen
Gestresst?
1. Januar 1970
Dann besuch doch mal diese Seite, eine grandiose Website. Das ist jetzt nichts aktuelles – ich bin nur zufällig drauf gestoßen.
Man sagt …
1. Januar 1970
… der Mensch benutzt nur ein Drittel seines Gehrins. Und was ist mit dem anderen Drittel?
Zeiten …
1. Januar 1970
… in denen es für die Pseudophilosophie halt mal keine Zeit gibt.