Das Wahlgeheimnis ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer heutigen Demokratie. Es schützt den Wähler vor Diskrimierung und vereinfacht dadurch ohne äußerlichen Zwang wählen zu können. Dieses wichtiges Recht ist nicht in allen Ländern verfügbar und man kann das Glück, dass wir es haben, gar nicht hoch genug bewerten.

In Gesprächen über Politik wird häufig von diesem Recht Gebrauch gemacht, was ich  aber dennoch nicht immer verstehe. Ich möchte niemand dazu drängen seine Meinung offenkundig zu verbreiten, ich habe sowieso in keinster Weise das Recht so etwas zu fordern. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass viele, obwohl sie offenherzig über Politik diskutieren von diesem Recht Gebrauch machen, einfach nur deswegen weil es dieses Recht gibt. Das ist mir in mehreren Gesprächen aufgefallen. Natürlich, vielleicht möchten bestimmte Menschen sich einfach nicht zu ihrer Wahl bekennen, aber wenn ich dann sehe wie offen über einzelne politische Punkte gesprochen wird, irritiert mich das doch.

Wieso fällt es vielen so einfach über einzelne Themen zu sprechen, die aber gleichzeitig nicht gewillt sind darüber zu sprechen welche Partei die Summe dieser Punkte am besten wiederspiegelt? Werden Parteien überhaupt wegen der größten Übereinstimmung der verschienden Themen gewählt? Oder sind es Gesichter, Menschen oder nur einzelne, “Aufhänger”-Themen die letztendlich den Ausschlag für die Wahl geben? Und wollen die Leute deshalb nicht darüber reden? Zu einer Antwort bzw. meiner Meinung  bei dieser Frage bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht ist meine Wahrnehmung auch einfach nur falsch. Daher bleibt es nur ein Gedanke …

Ein Kommentar zu “Ein Gedanke zum Wahlgeheimnis”

  1. Wahlgeheimniskrämerei | fxneumann · Blog von Felix Neumann sagt:

    [...] ist klar: Natürlich ist es legal, daß man sein Wahlverhalten offenlegt. Es gibt auch gute Gründe [...]

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