Prognosen

12. Mai 2009

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

Hat mal ein kluger Mensch gesagt, zugeschrieben wird dieses Zitat mehreren, man weiß es nicht. Die Menschheit entwickelt sich in einer fast berauschenden Geschwindigkeit weiter. Um meinem Chef gerecht zu werden, will ich nicht vergessen zu erwähnen, dass es sich dabei um eine Evolution und keine Revolution handelt. Er meint, dass diese Feststellung dadurch trivial wird, abgesehen davon, dass man darüber streiten kann, will ich das trotzdem an diesem Punkt festhalten. Wenn man sich an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückversetzt und sich dann mal vorstellt was heutzutage möglich ist, traue ich mich im geringsten eine Prognose für die nächsten 100 Jahre abzugeben.

Abgesehen von offentsichtlicher Weiterentwicklung hat die Zeit bestimmt noch viele Überraschungen für uns übrig. Captain Kirk lief früher mit Kommunikatoren rum, die größer als heutige Handys sind. Also, was wird passieren? Ich weiß es nicht, habe dabei aber festgestellt wie sehr man von seiner Umwelt beeinflusst wird. Wenn ich an die Zukunft denke, sehe ich immer Bilder aus irgendwelchen Hollywood-Produktionen. Der Mensch, oder zu mindest ich, ist und bleibt ein Fisch in einem Aquarium. Was sagt Papa-Fisch zum Sohnemann: Die Welt ist viereckig.

//Notiz: Zukunft außerhalb des Aquariums vorstellen

Nicht einfach

12. Mai 2009

Die Pseudophilosophie ist kein einfaches Geschäfft. In letzter Zeit habe ich schon mehrere Artikel angefangen und dann doch nicht abgeschlossen. Das könnte auch daran liegen, dass mich die Lust zum Schreiben immer erst spät abends erfasst und ich dann eigentlich schon ins Bett müsste.

Das ins Bett müssen ist ein echtes Problem, auch davon abgesehen, dass man als Pseudophilosoph allgemein nicht gerne Müssen muss. Ich habe aber festgestellt, dass der Tag für mich zu kurz ist – 24 Stunden reichen mir nicht. Nicht weil ich etwa zu viel zu tun hätte und die Zeit bräuchte, die Überlegung sind viel einfacherer Natur. Ein perfekter Tagesablauf fängt für mich um 8 an und hört um 4 Uhr nachts auf und dabei möchte ich trotzdem nicht auf 8 Stunden Schlaf verzichten. Was bedeutet das? Ich brauche 4 Stunden mehr.

13. Januar 2009

Power of books

Power of books

Quelle

Die kleinen Unterschiede

11. Januar 2009

Habt ihr schonmal Taschentücher in der Türkei gekauft? Eigentlich nichts besonders. Die dortigen Taschentücher entsprechen vollkommen unseren. Nur ein Detail ist anders, die Faltung der Papiertaschentücher. Sie sind einmal in der Mitte und dann vier mal seitlich gefaltet, im Grunde so, wie man es intuitiv selber machen würde. Warum – zum Teufel – schreibe ich über die Faltung türkischer Taschentücher? Weil mir bei deren Kauf die besondere Faltung der deutschen Tempo-Taschentücher aufgefallen ist. Ohne darauf genauer einzugehen, die Faltung ist so, dass man mit einem gekonnten Schwenk der Hand das ganze Taschentuch ausgefaltet hat.  Ein kleines Detail von dem man profitiert ohne es zu wissen. Auch wenn das nicht weltbewegend ist, auch kleine Dinge machen einen Unterschied. So viel von meinen Studien nach wochenlangem Schnupfen.

Es lebt?

8. Januar 2009

Ich habe meinen Blog -wieder- neu entdeckt. Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit etwas stiefmütterlich damit umgegangen bin. Ich hoffe das Löschen von ~15.000 Spam-Kommentaren ist eine kleine Wiedergutmachung.  Trotzdem bin ich mir nicht sicher ob ich den Blog weiterführen werde.

Mit Rubin geht heute die erste fahrerlose Ubahn Deutschlands in Betrieb. Wie sowas funktioniert haben andere Städte wie Paris und Helsinki schon bewiesen. Das zeigt doch, dass Maschinen zu immer größeren Leistungen fähig sind und nun auch komplexere Arbeiten für den Menschen erledigen können.  Die einen wird das beeindrucken, die anderen haben vielleicht Angst um ihren Arbeitsplatz. Sicher ist jedoch, dass man im Zuggeschäft künftig mehr Probleme mit Computerviren als mit der GDL haben wird.

Die Entwicklung der Automatisierung lässt sich nicht aufhalten und ist in meinen Augen auch gar nicht verkehrt. Wir entwickeln uns von der Industrialisierung Richtung Informationsgesellschaft. Einfache, anstrengende Arbeiten können wir abtreten um größere Herausforderungen zu suchen. Dafür brauchen wir aber mehr Bildung und Forschung, die großen Themen unserer Zukunft.  Das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausführen.

Für die, die Angst um ihre Arbeit haben: Einst waren 80% der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäfftigt, heut sind es 2%. Trotzdem sind nicht 78% der Menschen arbeitslos, die Branchen haben sich gewandelt und sie werden sich weiter wandeln. Die ganz normale, verrückte Evoltion des Homo sapiens.

Smart Bookmarks Bar

13. Juni 2008

… ist ein kleines, simples Plugin für Firefox, mit dem man die Namen der Lesezeichen in der Symbolleiste ausblenden kann. Ist zwar praktisch, trotzdem nicht weiter erwähnenswert. Ich erwähne es trotzdem, mit dem kleinen Hinweis, dass die aktuelle Version eine deutsche Übersetzung beinhaltet, die von mir stammt. Damit hab ich der Firefox Community nun auch eine Kleinigkeit beigetragen.

Raportage EM 08

10. Juni 2008

Wie schon zur WM 06 gibts auch zur EM wieder zu jedem Deutschlandspiel eine Raportage von Blumentopf. Mir gefällts.

Schland!!!!

8. Juni 2008

Heute geht es endlich los, Deutschland gegen Polen. Auf dass wir Welt – Äh – Europameister werden. Ich bin gespannt was uns die nächsten Wochen bringen werden.

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Der Mülltonnenfaktor

25. Mai 2008

Wie erkennt man den Wohlstand eines Staates? An den Mülltonnen – ich nenn’ es den Mülltonnenfaktor. Sind die Mülltonnen sauber und ordentlich gefüllt, dann ist das Land reich. Gibt es keine Mülltonnen, ist das Land – wie kann es anders sein – arm. Liegt der Müll neben den Mülltonnen, dann gibt es viele Touristen, die ihren Müll unachtsam entsorgen. Das hab ich aus Monsiuer Ibrahim und die Blumen des Koran, ein schöner Film wie ich finde.

Und wenn der Müll sich tonnenweise in den Straßen stapelt, dann ist es Italien. Diesen Seitenhieb konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;) – viele Grüße nach Neapel.

Übrigens ist der Mülltonnenfaktor mit dem Dönerpreisfaktor in Deutschland zu vergleichen. Der Preis des Döners sagt auch sehr viel über den Wohlstand aus.

Ich bin gespannt wann diese Weisheiten Einzug in die VWL-Lehrstühle dieser Welt finden ;) .